Botulinumtoxin wird vom Bakterium Clostridium botulinum gebildet und und bindet an die cholinergen Nervenendigungen. Hierdurch kommt es zu einer Lähmung der Muskulatur.
In der neurologischen Botulinumtoxintherapie macht man sich diesen Effekt zunutze, indem man krankhafte Muskelverspannungen, z. Bsp. bei spastischen Bewegungsstörungen nach einem Schlaganfall oder bei einer Dystonie, durch intramuskuläre Injektion gezielt behandelt.
Dr. med. Eva-Maria Voss
Dr. Jan med. Voss
Fachärzte für Neurologie FMH
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